Für den Heimatverein Dingden und dem Geschichtsort Humberghaus nahmen (von links nach rechts) Ralf Elting, Karl-Heinz Nelskamp, Mechthild Zeine und Ulrich Bauhaus teil.
Wilhelm Humberg ist am 1895 als letztes Kind von Rosalia und Abraham Humberg in Dingden geboren worden. Er heiratet am 1928 Rosette Menko aus Winterswijk.
Das Paar wohnt die ersten Jahre in Borken und verzieht dann 1933 nach Winterswijk.
Es hat drei Kinder: Margot, Vera und Jacob.
1943 wird die Familie zunächst ins Durchgangslager Westerbork verschleppt und dann nach Ausschwitz deportiert. Rosette und ihre Kinder kommen in den Gaskammern um, Wilhelm muss als Zwangsarbeiter im Warschauer Ghetto arbeiten und verstarb in Polen.
Vor dem Haus Weurden 88 in Winterswijk wurden am 05. Juli 2026 Stolpersteine als Erinnerung an die Familie Wilhelm und Rosette Humberg verlegt.
Henk Vis zeichnete den Lebensweg der Familie nach und trug die Daten jeden einzelnen Stolpersteins vor. Nach stillem Gedenken wurden die Stolpersteine - begleitet von jüdischer Klezmer Musik - verlegt.
Zum Abschluss trug sich Dorothee Feller in das Gästebuch des Humberghauses ein.
mehrDie Lehramtsanwärter wurden in zwei Gruppen von Mechthild Zeine und Karl-Heinz Nelskamp durch das Humberghaus geführt.
mehrLehramtsanwärter aus Gelsenkirchen besuchten in Anwesenheit von Schulministerin Feller das Humberghaus.
Dabei ging es darum, wie historisch politische Bildung an Grundschüler vermittelt werden können.
mehrÜber Frau Gebing-Menzen von der Akademie Klausenhof wurde der Kontakt zu einer schottischen Gruppe hergestellt, die am 29. März das Humberghaus besichtete.
Eine englischsprachliche Führung wurde schon lange nicht mehr in Anspruch genommen, von daher wechselten und unterstützten Mechthild Zeine und Elke Wolberg sich gegenseitig.
Mit großen Erfolg, die Gruppe war vom Haus tief beeindruckt.
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Am 09. November wurde in der Aula der Gesamtschule Hamminkeln an die Progromnacht 09/10 November 1938 gedacht.
In einem Schülerbeitrag wurde hierbei das Rezeptbuch der Familie Humberg eingebunden.