Das Open-Air-Kino der Filmstiftung NRW hat am Freitag, den 07. August in Dingden gastiert.
Der Heimatverein hatte im Begleitprogramm beide Häuser geöffnet. Die von Mechthild Zeine und Karl-Heinz Nelskamp durchgeführte Führung im Humberghaus war mit über dreißig Interessierten sehr gut besucht.
mehrDieses nette Schreiben erhielten wir zum Besuchstermin von Schulministerin Feller bei uns im Humberghaus.
Herzlichen Dank!
Für den Heimatverein Dingden und dem Geschichtsort Humberghaus nahmen (von links nach rechts) Ralf Elting, Karl-Heinz Nelskamp, Mechthild Zeine und Ulrich Bauhaus teil.
Wilhelm Humberg ist am 1895 als letztes Kind von Rosalia und Abraham Humberg in Dingden geboren worden. Er heiratet am 1928 Rosette Menko aus Winterswijk.
Das Paar wohnt die ersten Jahre in Borken und verzieht dann 1933 nach Winterswijk.
Es hat drei Kinder: Margot, Vera und Jacob.
1943 wird die Familie zunächst ins Durchgangslager Westerbork verschleppt und dann nach Ausschwitz deportiert. Rosette und ihre Kinder kommen in den Gaskammern um, Wilhelm muss als Zwangsarbeiter im Warschauer Ghetto arbeiten und verstarb in Polen.
Vor dem Haus Weurden 88 in Winterswijk wurden am 05. Juli 2026 Stolpersteine als Erinnerung an die Familie Wilhelm und Rosette Humberg verlegt.
Henk Vis zeichnete den Lebensweg der Familie nach und trug die Daten jeden einzelnen Stolpersteins vor. Nach stillem Gedenken wurden die Stolpersteine - begleitet von jüdischer Klezmer Musik - verlegt.
Zum Abschluss trug sich Dorothee Feller in das Gästebuch des Humberghauses ein.
mehrDie Lehramtsanwärter wurden in zwei Gruppen von Mechthild Zeine und Karl-Heinz Nelskamp durch das Humberghaus geführt.
mehrLehramtsanwärter aus Gelsenkirchen besuchten in Anwesenheit von Schulministerin Feller das Humberghaus.
Dabei ging es darum, wie historisch politische Bildung an Grundschüler vermittelt werden können.
mehr